Strom im Wohnmobil – Sonne pur

MichaelAusbau, Schrauberhalle19 Comments

 

Der Strom im Wohnmobil ist für uns unglaublich wichtig, denn ohne läuft bei uns gar nichts: keine Laptops, kein Geld, kein süßes Leben!

Der Strom im Wohnmobil ist für uns unglaublich wichtig, denn ohne läuft bei uns gar nichts: keine Laptops, kein Geld, kein süßes Leben!

 

Hier möchten wir mit euch unsere Erfahrungen mit unserer Solaranlage teilen und zeigen euch, wie wir versuchen, möglichst viel Strom zu sparen. Die technischen Details wird euch Andre Bonsch von Amumot erklären, denn er hat Hermans Stromversorgung nach unseren Anforderungen geplant und auch gebaut.

Wie nutzen wir den

Strom im Wohnmobil

Wir leben und arbeiten im Wohnmobil, das heisst: wir benutzen unsere Elektrogeräte ständig, bei schönem Wetter, wie auch in einer längeren Schlechtwetterphase mit viel Regen. Wir können unseren Kunden auch nicht sagen, dass sich Abgabetermine verschieben, weil wir gerade keinen Strom haben!

Zu arbeitsreichen Zeiten kann es vorkommen, dass wir beide bis zu 18 Stunden am Tag unseren Laptop am Strom haben, mehrere Stunden unsere rollende Wohnung beleuchten, dabei laut Musik hören und nebenbei noch Akkus für mehrere Kameras und unsere Handys laden müssen. Frische Lebensmittel und Erfrischungsgetränke jeder Art möchten auch kühl gelagert werden – unser Kühlschrank läuft ständig mit Strom. Gerade Michas Mac Book Pro ist im Betrieb von Videoschnitt, Layout- und Bildbearbeitungssoftware nicht gerade ein Stromsparer! Was uns direkt zum nächsten großen Punkt bringt …






Strom sparen

im Wohnmobil

Nach dem ersten deutschen Winter ohne feste Wohnung, mit Steckdosen, aus denen unbegrenzt ‚Saft‘ kommt, haben wir uns ein paar Methoden angeeignet wie wir in unserem Alltag Strom im Wohnmobil sparen können.

Laptop

  • Egal wie lange euer Akku hält, lasst euren Laptop am Kabel. Einen entladenen Akku wieder zu laden benötigt viel mehr Energie als eine volle Ladung zu erhalten. Allerdings altern gerade moderne Lithium-Ionen-Akkus schneller, wenn sie ständig voll geladen sind. Hierzu könnt ihr euch auch noch genauer in diesem Wikipedia-Artikel belesen, den uns freundlicher Weise Jürgen empfohlen hat.
  • Verringert die Helligkeit eures Bildschirms und der Computer benötigt weniger Energie! Das Gleiche gilt für Dienstleistungen, wie z. B. Bluetooth, WLAN, etc. die ihr vielleicht gerade nicht benötigt.
  • Ihr habt Programme geöffnet, die ihr gerade nicht braucht? Warum? Sie verbrauchen nur unnütze Energie – genauso wie ungenutzte Peripherien wie Festplatten und USB-Sticks.

Licht

  • Schaltet doch einfach mal ein bisschen ab! Braucht ihr die komplette Festbeleuchtung? Wir haben neben unserem großen Licht noch eine sparsame indirekte Stimmungsbeleuchtung, die wir auch gerne mal zum Arbeiten und bei geselligen Abenden anschalten.
  • Nutzt sparsame LED-Technik oder auch mal einfach eine Kerze oder Öllampe, wenn es romantisch wird.

Fernseher

Mal ehrlich, wir haben doch alle die Möglichkeit mit unseren Wohnmobilen an den schönsten Fleckchen dieser wundervollen Erde zu stehen und zu erleben gibt es überall etwas! Warum guckt man dann in diese schwarze Kiste? Wir haben unseren Fernseher vor sieben Jahren abgeschafft und noch keine Sekunde vermisst!

Multitasking

Benutzt Geräte, die mehrere Aufgaben übernehmen können! Wir nutzen unsere Laptops zum Arbeiten, hören bei fester Internetverbindung damit auch Radio, schauen mal einen Film, suchen Stellplätze über Google Maps und vieles mehr. Wenn ihr natürlich unterwegs nicht arbeiten müsst ist es noch besser! Mit einem Tablet könnt ihr nicht nur das Internet nutzen, ihr könnt offline Radio empfangen, Fotografieren, eBooks lesen, Navigieren, Filme oder Serien schauen und wenn es dann doch nicht ohne geht, können sie mit einem DVB-T-Stick für den Fernsehempfang ausgestattet werden. All das mit nur einem Stromanschluss!

Stromanschluss

All unsere Geräte (bis auf unseren Drucker) haben wir mit neuen Ladekabeln versehen. Unsere Laptops, Akku-Ladegeräte, unser WLAN-Router, etc. haben 12V Stecker und müssen nicht mehr an einen Spannungswandler angeschlossen werden. Warum sollten wir unseren Strom mit 12V zuerst mit viel Energie auf 220V umwandeln um ihn dann wieder durch das Netzteil vom jeweiligen Gerät auf 12V umzuwandeln? Das ist doch ziemlich unnütz, oder?






Experten-Know-how:

Woher kommt unser Strom im Wohnmobil? Unsere Solaranlage besteht aus zwei Photovoltaik-Modulen mit jeweils 250 Watt Solarpower, die eine 200 Ah Lithium Eisenphosphat Batterie speist. Die technischen Hintergründe, sowie die vielen Vorteile zu gängigen Systemen beschreibt uns hier in einem Interview der Erbauer unserer Anlage

Du hast uns ein System empfohlen, dessen Basis eine LiFePO4-Batterie ist, was ist an dieser Batterie so besonders? Was kann die, das andere nicht können?

Als wir uns gemeinsam beraten hatten, was Eure Solaranlage können muss, hattet Ihr mir erzählt, dass Ihr das ganze Jahr im Wohnmobil leben möchtet und dazu noch möglichst viel „frei“ stehen wollt. Im Sommer ist das mit ausreichend Solarpower auch kein großes Problem aber im Winter wird es dann problematisch. Durch die tiefstehende Sonne kommt nicht mehr so viel Solarleistung vom Dach, dazu steigt der Strombedarf durch die längere Dunkelphase auch noch an. Also zwei Werte die gegeneinander wirken. Normale Blei-Batterien brauchen allerdings ein paar Stunden für die Absorbtionsladung um nicht vorzeitig zu sulfatieren.

Kurz gesagt, um die Batterien richtig laden zu können bräuchtet ihr im Winter sehr viel Solarpower damit die Batterien zur Mittagszeit voll genug sind, um den Nachmittag für die Absorbtionsladung zur Verfügung zu haben. Das ist in der Praxis nur schwer möglich, weshalb viele Batterien schon sehr früh ihren Dienst aufgeben. Dazu habt ihr dann im Sommer so viel Strom übrig, dass ihr schon gar nicht mehr wisst wohin damit.

Da ihr auch sehr viele Lade Zyklen habt, seid ihr prädestiniert für den Einsatz der neuen Lithium Eisenphosphat (LiFePo4) Batterie.

Lithium Batterien sind ein bis zu 100% nutzbarer Engeriespeicher, wobei Bleibatterien gerade mal die Hälfte ihrer Kapazität im zyklischen Betrieb, ohne übermäßigen Verschleiß, abgeben können.

Darum kann man im Umkehrschluss bei den Lithiumbatterien auch nur die halbe Kapazität verbauen, was die Kosten deutlich senkt. Ein ganz entscheidender Vorteil, in meinen Augen, neben dem Gewicht, sogar der Größte: Die LFP Batterien müssen nicht voll geladen werden, weil es zu keiner Sulfation kommt. Die Batterien funktionieren wie ein Wassertank, wo beliebig Strom eingefüllt und entnommen werden kann.

Man kann die Solaranlage also kleiner auslegen, weil sie den ganzen Tag mit voller Leistung arbeiten kann, und es nichts ausmacht, wenn die Lithium Batterie erst am Abend, oder auch gar nicht voll wird.

Auch die Ladung mit einem Generator bei schlechtem Wetter ist einfacher, weil immer nur so viel Strom nachgeladen werden muss, wie man am Tag braucht. Somit kann der Generator unter Last effektiv laufen und die Zeitraubende und spritfressende Absorbtionsladung während der Fahrt mit nur wenigen Ampere Ladestrom fällt weg.

Ihr braucht mit der Lithium Batterie nur dann eine Steckdose anfahren oder mit dem Generator nachladen, wenn euer Tagesbedarf nicht durch Solar gedeckt wird. Da die Solaranlage so ausgelegt ist, dass selbst im Winter in Spanien die Tagesleistung locker euren Strombedarf deckt, werdet ihr also nur sehr selten eine Steckdose benötigen.

Da ihr euer Fahrzeug komplett neu aufgebaut habt, konnten wir verschiedene Möglichkeiten durchrechnen und ich konnte euch zwei mögliche System anbieten.

Version 1

420 Ah in Exide Blei GEL

mit 800 WP Solar

Version 2

200 Ah LiFePo4 Batterie

mit 500 WP Solar

Beide Anlagen werden mit modernen MPPT Solarladereglern und 80A 24V->12V Ladeboostern ausgestattet.

Gibts denn auch noch andere Vorteile?

Bei eurem Allrad-Truck, der möglichst unter 7,5 Tonnen bleiben soll, ist (wie bei den meisten anderen Wohnmobilen), natürlich das Gewicht ein Problem.

Durch die kleinere Solaranlage konnten wir über 20 Kilo einsparen und bei den Batterien ist der Unterschied noch viel größer. Statt der 130 Kilo für Bleibatterien wiegt die 200Ah Lithium Batterie gerade mal 44 Kilo! Und dabei ist diese Batterie vom Platzbedarf sogar kleiner als eine einzelne normale 210Ah Bleibatterie.

Warum hast du uns das System von Victron Energy empfohlen?

Inzwischen gibt es viele verschiedene Lithium-Batterie Anbieter. Große und kleine Firmen tummeln sich auf dem Markt aber die Preise nehmen sich wenig, die meisten sind sogar teurer. Ich setzte auf Victron Energy weil ich hier ein weltweit agierendes Unternehmen habe, das im Notfall auf jedem Kontinent schnell Ersatzteile liefern kann. Vor allem ist es aber ein Unternehmen, dass mit seinem Namen und der langjährigen Erfahrung in autarker Energieversorgung im Katastrophenschutz, Marine und auch Expiditions-/Reisemobil Bereich einen sehr guten Namen hat.

Victron hat ein externes BMS (Batteriemanagement System), das bietet den Vorteil, dass man die Überwachungstechnik nur einmal bezahlen muss und nicht pro Akku, das spart auch Geld! Spätestens wenn der Akku mal getauscht werden muss, fallen keine neuen Kosten für das BMS an.

Sag mal, wie ist das denn, wenn jemand ein Wohnmobil hat, in dem schon eine Solaranlage vorhanden ist. Kann man die normalen Blei-Akkus einfach durch so eine Lithiumbatterie ersetzen?

Lithium Batterien haben eine gleich Ladeschlussspannung und Entladeschlussspannung wie Bleibatterien, somit ist der Austausch 1:1 ohne Wechsel der Ladetechnik möglich.

Der Ladestrom ist im Gegensatz zu Bleibatterien nicht wichtig, solange der Lade-Strom 50% der Kapazität nicht übersteigt ist der Akku super glücklich.

LadereglerBei den meisten Wohnmobilen, die unter dem Beifahrersitz 1-2 90AH Akkus haben, passt genau die 90AH Victron Batterie rein, incl. aller Anbauteile wie Batteriecomputer und BMS. So ist der Umbau in kurzer Zeit erledigt und man genau soviel nutzbare Kapazität wie vorher mit den oben genannten Vorteilen, bei einem Gewicht von nur noch 16 Kilo statt 60 Kilo in Blei.

Sprechen wir mal über den Preis für so ein gutes Stück. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu normalen Batterien schon ein gutes Stück höher. Du hast uns aber erklärt, dass sich diese mit der Zeit amortisieren …

In eurem Fall konnten wir schon bei der Anschaffung einige Kosten einsparen, weil wir weniger Solarmodule benötigten und darum auch einen kleineren, günstigeren Solarladeregler einbauen konnten. Auch beim Batterieladegerät konnten wir Geld sparen, weil wir keine spezielle Kennlinie für Exide Gel Batterien benötigen. Somit war eure Anlage nur 200 Euro teurer als die vergleichbare Version in Blei.

Ein entscheidender Vorteil ist jedoch, die Lebensdauer der Batterien, wo Bleibatterien einen 50% Zyklus gerade mal 700 mal mitmachen, hält eine LiFePo4 Batterie das 5000 mal aus. Würden die Batterien nur doppelt so lange halten wie Blei-Akkus, hätten sie sich schon amortisiert, von den ganzen anderen Vorteilen ganz zu schweigen!

OK, von den Nerven, die kaputte Batterien unterwegs kosten mal ganz abgesehen! Vielen Dank für die Infos, Andre!






Unser Fazit nach

sechs Monaten im LKW

Wir Leben nun seit November im Herman, hier ist unser Lebensmittelpunkt, oft Treffpunkt für Freunde und immer auch unser Büro. Wir haben gelernt, sparsam mit unseren Ressourcen umzugehen und trotzdem müssen wir uns nichts ‚verkneifen‘ wenn es um Energie geht. Bis auf Zeiten, in denen wir mit schwerem Gerät wie Flex oder Bohrmaschine am Ausbau oder auch am LKW gearbeitet haben, brauchten wir keinen Landstrom! Wir sind sehr zufrieden mit unserem Strom im Wohnmobil und haben meistens mehr Energiereserven als wir je verbrauchen könnten. Wer weiss, vielleicht kommen ja noch ein paar elektronische Helfer hinzu, von denen wir jetzt noch gar nichts wissen – ganz egal, wir sind darauf vorbereitet. Die komplette Anlage kostete im Frühjahr 2015 knapp 5.000 € inkl. aller Komponenten und der Montage durch Andre – diese Kosten haben sich im Vergleich zu unserer Stromrechnung in der festen Wohnung schon nach 4,5 Jahren amortisiert.

HAT EUCH

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Ein ganz, ganz herzliches, liebes „DANKESCHÖN!!!“ sagen Sabine, Micha, Fenja und der dicke Herman!

19 Kommentare zu “Strom im Wohnmobil – Sonne pur”

  1. Sandra

    Sehr schön, danke ? Sollte ich irgendwann noch mal entweder mein altes Mobil erweitern wollen oder meinen neuen Kastenwagen mit Solar versehen, dann weiß ich welchen Experten ich ansprechen kann ?

    1. Michael

      Hallo Sandra,

      Dankeschön, es freut uns, wenn wir dir mit dem Artikel weiterhelfen konnten. Andre können wir wirklich nur empfehlen!

      Liebe Grüße, Sabine und Micha

  2.  
    Alex

    Ja….Das haben wir auch noch vor uns….lalalalalala?

    Aber glaube Andre is nicht zufällig um die Ecke bei uns auf Sylt…Schade eigentlich….Mal sehen was es bei uns wird?

    Lg

    1. Michael

      Hi Alex,

      Das is ja das geniale bei Andre! Er lebt selbst im Wohnmobil und ist ständig unterwegs. Er richtet die Solaranlagen bei den Kunden vor Ort ein. Frag doch einfach mal bei ihm an!

      Liebe Grüße,

      Sabine und Micha

  3. Stefan

    Hallo Ihr beiden ?

    Danke für die Stromspartipps und den tollen Artikel. An so banale Dinge wie Programme schließen und den Akku voll lassen hab ich gar nicht gedacht. ? Auch bei uns werden die Laptops das Hauptarbeitsmittel sein. Wir werden in 2 Tagen sehen wie es bei uns läuft, wenn es endlich los geht.

    Liebe grüße

    Stefan

    1. Michael

      Hi Stefan,

      Gerne doch! Bei manchen Programmen bringt das vielleicht nicht viel, aber gerade bei Stromfressern wie Bildbearbeitung oder Videoschnitt ist die Ersparnis enorm und je nachdem, was man in Internet-Browsern offen hat, macht es sich auch dabei schon bemerkbar.

      Ja, wir sind schon total gespannt darauf, wie es bei euch los geht! Wir wünschen euch für den Start alles Gute!

      Liebe Grüße, Sabine und Micha

      1.  
        Jürgen L.

        Hallo Micha,

        zum Thema „Akkus voll lassen“ möchte ich aber noch folgendes ergänzen.

        Da die meisten Geräte heute mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet sind, ist dieser Tipp mit Vorsicht zu genießen. Auch bei Wikipedia steht dazu:

        „Der Akku altert schneller, je höher seine Zellenspannung ist, daher ist es zu vermeiden, einen Li-Ion-Akku ständig 100 Prozent geladen zu halten. Der Ladezustand sollte 55–75 % betragen, kühle Lagerung ist vorteilhaft.“

        https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lithium-Ionen-Akkumulator&vesection=10#Gefahren_beim_Umgang_mit_Lithium-Ionen-Akkus

        Auch Andre (amumot.de) hat mir das so empfohlen, was die LiFePo4-Akkus im Womo angeht (die gehören ja auch zur Familie der Li-Ion-Akkus).

        LG,

        Jürgen

        1. Michael

          Hallo Jürgen,

          Da hast Du absolut recht, danke für den Hinweis! Ich werde das noch als Hinweis mit in den Artikel aufnehmen.

          Ganz liebe Grüße,

          Micha

  4.  
    Tom

    Hallo ihr drei, toller Artikel. Von der Seite habe ich das Powermanagement noch nicht betrachtet. Bei meiner Planung werde ich das auf alle Fälle berücksichtigen.

    1. Sabine

      Hi Tom!

      Super, wenn wir für Deine Planung gute Hinweise geben konnten, da freuen wir uns!

      Oft ist es echt die Summe der Kleinigkeiten, die entscheidet, ob das große Ganze funktioniert oder nicht. Viel Spaß beim Planen und Bauen wünschen wir Dir!

      Liebe Grüße, Sabine und Micha

  5.  
    Jürgen L.

    Hallo ihr Dauerwohnmobilisten,

    der Bericht ist super und ich kann das alles so bestätigen, auch was Andre berichtet.

    Andre hat in unser behindertengerechtes Wohnmobil (3,5-Tonner) im Sommer letzten Jahres vor unserer Haustür auch diese LiFePo4-Lösung eingebaut (90Ah LFP, 200Wp PV), die uns auch noch einige Kilos an Gewicht eingespart hat (2 Solar-Fleximodule).

    Wir leben zwar nicht im Womo, aber sind gerne damit autark unterwegs, was meiner behinderten Frau und mir viel mehr Freiheit gibt, als jedes behindertengerechte Hotel oder Resort.

    Auch wir haben alle Geräte weitgehend auf 12V-Versorgung umgestellt, das haben wir schon in zwei Womo-Urlauben in den USA (2008 und 2012) so praktiziert und es funktioniert sehr gut! Sogar mein CPAP-Atemgerät (Schlafapnoe) läuft zufriedenstellend mit einem HAMA-12->24V-Umstetzer. Wir brauchen allerdings einen kleinen 180W-Echtsinus-Wechselrichter für nicht umbaubare Ladegeräte (z.B. für den Alber Rolliantrieb). Der wird aber selten genutzt.

    Euch noch viel Spaß mit eurem Unikum. Wir beneiden euch um die Freiheit, im Womo leben zu können!

    Liebe Grüße,

    Jürgen

  6.  
    Julia

    Hallo!

    Das war mal en richtig guter Artikel zu diesem Thema!

    Bisher konnte mir noch niemand so detailliert zum Thema ladezyklen und Batterien Auskunft geben.

    LifePo Batterien klingen nach einer sehr guten Alternative zu unseren ständig kaputten Bleibatterien.

    LG julia

  7.  
    Stefan

    Hallo ihr mobilen Worker!

    Einen tollen Bericht über die Solaranlage habt ihr da geschrieben – sehr informativ und mit noch nicht gekannten Tipps.

    Vielen Dank dafür und allzeit genug Power an Bord!

    ?

    VG Stefan

    1. Michael

      Hi Tom,

      Das werde ich noch mit ins Fazit nehmen, da hast Du vollkommen recht! Die Anlage kostet um die 5.000 € inkl. allen Teilen und Montage.

      Liebe Grüße, Micha

  8.  
    Tom

    Tschuldigung wenn ich so ungeduldig und vordernd war.

    Aber bei all den Techniktips und den genannten Vorteilen wollte ich auch mal so ungefähr wissen was man dafür anlegen muss. Schließlich will man doch wissen ob sich das auch für ein Wochenendmobil lohnt oder nur wenn man das ganze Jahr im Wohnmobil lebt.

    Viele Grüße Tom

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